21 November 2010 - 20:30

Der libanesische Drusenführer Walid Dschunblat hat in einem Interview mit der libanesischen Zeitung „Al- Safir“ betont, die Großmächte bezeichnen unter Berücksichtigung ihrer eigenen Interessen die Stabilität im Libanon als unwichtig.

„Die Großmächte denken immer an ihre eigenen Interessen, und die Stabilität des Libanon ist für sie unwichtig. Daher rechnen wir auf die Bemühungen seitens Syriens und Saudi Arabiens und die Weisheit von deren Staatsführern“, so Dschunblat weiter.
Er bekräftigte die Bedeutung fortgesetzter Bemühungen Syriens und Saudi Arabiens hinsichtlich einer Verzögerung des Urteilsspruches im Hariri-Prozess und fuhr fort: „Da die fremden Länder das Urteil als ein Druckmittel gegen Syrien und die Widerstandsbewegung ausnutzen wollen, ist eine Verzögerung erforderlich.“