„Die Großmächte denken immer an ihre
eigenen Interessen, und die Stabilität des Libanon ist für sie
unwichtig. Daher rechnen wir auf die Bemühungen seitens Syriens und
Saudi Arabiens und die Weisheit von deren Staatsführern“, so Dschunblat
weiter.
Er bekräftigte die Bedeutung fortgesetzter Bemühungen
Syriens und Saudi Arabiens hinsichtlich einer Verzögerung des
Urteilsspruches im Hariri-Prozess und fuhr fort: „Da die fremden Länder
das Urteil als ein Druckmittel gegen Syrien und die Widerstandsbewegung
ausnutzen wollen, ist eine Verzögerung erforderlich.“
21 November 2010 - 20:30
News ID: 214169
Der libanesische Drusenführer Walid Dschunblat hat in einem Interview mit der libanesischen Zeitung „Al- Safir“ betont, die Großmächte bezeichnen unter Berücksichtigung ihrer eigenen Interessen die Stabilität im Libanon als unwichtig.