1 September 2010 - 19:30

Die Zahl der bei drei Bombenanschlägen in der ostpakistanischen Stadt Lahore getöteten Menschen ist auf 37 gestiegen.

Mindestens 200 weitere Menschen wurden nach Angaben der Behörden verletzt.
Wie der pakistanische Nachrichtensender GEO am heutigen Donnerstag berichtete, haben Präsident Zardari, Ministerpräsident Gilani sowie Führer verschiedener pakistanischer Parteien diese Terroanschläge verurteilt und eine sofortige Festnahme und Bestrafung der Haupturheber dieser Anschläge gefordert.
Am Mittwoch ereigneten sich drei Explosionen inmitten von gläubigen Schiiten, die an einer Prozession teilgenommen hatten.
Ein Vertreter der Stadtverwaltung in Lahore bestätigte, dass es sich bei den Explosionen um Selbstmordanschläge handelte. "Wir haben die Leichen von allen drei Attentätern gefunden", sagte Sajjad Bhutta der Nachrichtenagentur AFP. Ein Augenzeuge berichtete, dass die "ohrenbetäubenden" Explosionen kurz nach dem Ende der Prozession in kurzen Abständen erfolgten. Die Gläubigen hatten sich bei der Prozession versammelt, um Imam Ali -a.s.- zu gedenken.