31 August 2010 - 19:30

Weltführer der Schiiten, Ayatollah Khamenei hat internationale Organisationen für die unterlassene Hilfeleistung an Pakistan kritisiert.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA mitteilt, hat der Welayat-e-Faqih, Seyyed Ali Khamenei, Revolutionsführer der Islamischen Republik Iran, die internationale Gemeinschaft dafür kritisiert den pakistanischen Opfern der Flutkatastrophe keine HIlfe geleistet zu haben.In einer Rede drückte Er sein Bedauern über die unterlassene Hilfeleistungen an Betroffene in Pakistan aus, und forderte sofortige Hilfeleistung an Pakistan, welches durch die Überschwemmungen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde."Wir sind dazu verpflichtet unsere Pflichten zu erfüllen, und den in Not geratenen Brüdern und Schwestern zu helfen." So der Revolutionsführer in seiner Ansprache vom Dienstag.Mehr als 1600 Pakistanis sind in den Fluten ums Leben gekommen. Etwa ein Fünftel des Landes wurden durch die sinntflutartigen Regenfälle überschwemmt.Mehr als 17 Millionen Menschen sind von den Überschwemmungen betroffen, davon sind knappe 5 Millionen obdachlos geworden.Epidemien drohen im heißen Pakistan, vor allem durch den Trinkwassermangel, welcher bereits etlichen das Leben gekostet hat. Die Überflutungen in Pakistan sind die schlimmsten in der Geschichte des Landes, welche im Jahre 1947 gegründet wurde.