19 August 2010 - 19:30

Der Prediger des heutigen Freitagsgebets von Teheran, Hodschatol-Islam wal Muslimin Kazem Seddiqi, hat abermals der Aufnahme von Gesprächen mit den USA eine Absage erteilt.

  Seddiqi erklärte, der Gegensatz zwischen dem Weltimperialismus, insbesondere den USA, und der Islamischen Republik Iran, ist ein wesentlicher, deshalb machen Gespräche mit den USA keinen Sinn, dennoch ist Teheran zu Gesprächen bereit, vorausgesetzt, dass sie nicht einseitig sind, so Seddiqi weiter.Der Prediger des heutigen Teheraner Freitagsgebets sagte dann, nach dem Sieg der Islamischen Revolution stellte sich der Weltimperialismus gegen die heilige Staatsordnung in Iran, weil er die Auswirkungen dieser Revolution insbesondere auf die Wachsamkeit der Muslime nicht dulden konnte.Seddiqi wies  zudem auf die amerikanisch-israelischen Drohungen gegen das iranische Volk hin und betonte, das zionistische Regime hat eine falsche Identität, welche keinen Platz im Kalkül der Islamischen Republik Iran hat.In Bezug auf die verheerende Flutkatastrophe in Pakistan forderte er alle Muslime, speziell das iranische Volk, auf, den von der Flutwelle betroffenen Menschen zu helfen.Nach pakistanischen Regierungsangaben sind 20 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Fast 1500 Menschen starben seit Ende Juli durch die Katastrophe. Schäden liegen bei etwa 43 Milliarden US-Dollar.Hodschatol-Islam wal Muslimin Seddiqi wies zum Schluss auf die jüngsten Äußerungen des geehrten Oberhaupts der Islamischen Revolution vor Verantwortlichen des Landes hin und nannte sie konstruktiv und wertvoll.