18 Oktober 2010 - 20:30

Im Norden Jemens eskaliert der Kampf zwischen den Houthi-Kämpfern und Regierungstruppen.

Al-Houthi-Kämpfer haben nach Behördenangaben von gestern Abend 228 Soldaten und regierungstreue Stammeskämpfer festgesetzt.

Sie hätten nach monatelangen Kämpfen in der vergangenen Woche einen Armee-Stützpunkt in der Amran-Provinz erobert. Bei den Kämpfen seien 12 Soldaten ums Leben gekommen, 55 wurden verletzt.

Seit 2004 kommt es in der nordwestlichen Unruheprovinz immer wieder zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Houthi-Kämpfern. Zwar wurde im vergangenen Februar ein Friedensabkommen geschlossen, beide Seiten beschuldigen sich aber, es immer wieder zu verletzen.

Seit Beginn der Kämpfe sind hunderte Kämpfer und Regierungssoldaten ums Leben gekommen. 350.000 Menschen wurden aus ihren Heimatorten vertrieben.