Die Kommission für Stadtplanung gab
grünes Licht für den Bau von 20 Wohnungen in der Zionistensiedlung
Pisgat Seew, sagte laut AFP ein Sprecher der Stadt. Das zionistische
Regime hat den mehrheitlich von Arabern bewohnten Ostteil von
Beitolmoqaddas 1967 besetzt und später annektiert. Nach Angaben des
Sprechers wurden insgesamt mehr als 100 neue Wohnungen genehmigt, die
meisten davon in arabischen Vierteln der Stadt.
Die
Nahost-Friedensgespräche liegen seit Israels Militäroffensive im
Gazastreifen vor gut eineinhalb Jahren auf Eis. Die Palästinenser
fordern vom zionistischen Regime die vollständige Rückgabe aller nach
dem Krieg von 1967 annektierten Palästinensergebiete. Neben dem
Gazastreifen und dem Westjordanland ist das vor allem
Ost-Beitolmoqaddas, dessen Annektierung durch Israel international nie
anerkannt wurde.
17 September 2010 - 19:30
News ID: 195434
Während die palästinensische Autonomiebehörde die Einstellung des Siedlungsbaus als eine Bedingung für die Wiederaufnahme von direkten Friedensverhandlungen mit dem zionistischen Regime erklärt hat, hat die israelische Stadtverwaltung von Beitolmoqaddas den Bau neuer Judenwohnungen in Ost-Beitolmoqaddas genehmigt.