17 September 2010 - 19:30

Deutschland, Großbritannien und die Vereinigten Arabischen Emirate verweigern auf Basis neuer unilateraler UN-Sanktionen iranischen Passagierflugzeugen Kerosin.

Iranische Flugzeuge würden seit vergangener Woche in den genannten Ländern nicht mehr aufgetankt, zitierte die Nachrichtenagentur Isna am Montag die Gewerkschaft der iranischen Fluggesellschaften.

Die USA hatten am Donnerstag neue Sanktionen gegen Iran in Kraft gesetzt. Diese verbieten den Export von Benzin und von Gütern und Dienstleistungen zur Modernisierung der iranischen Öl- und Gasindustrie.

Trotz einer Übereinkunft im Atomkonflikt zu einem Uranaustausch im Ausland, die zwischen den Ländern Iran, Brasilien und der Türkei in Teheran unterzeichnet und die als Teheraner Dossier bekannt wurde, hat der UN- Sicherheitsrat am 9. Juni weitere Sanktionen gegen die IRI beschlossen. Zusätzlich verschärften die USA und die EU ihre so genannten jeweiligen Strafmaßnahmen. 

Ein Sprecher des Auswärtigen Ausschusses des iranischen Parlaments warnte am Montag, dass Iran den Fluglinien Deutschlands (Lufthansa), Großbritanniens und der Vereinigten Arabischen Emirate die Treibstoffversorgung ebenfalls verweigern würde. Der Sprecher Heschmatollah Falahatpisheh erklärte, dies sei das Recht des Irans, besonders da solche Maßnahmen nicht mehr der iranischen Regierung gälten, sondern den Menschen des Landes.

Ein Sprecher des Auswärtigen Ausschusses im iranischen Parlament warnte am Montag, dass Iran den Fluglinien Deutschlands (Lufthansa), Großbritanniens und der Vereinigten Arabischen Emirate die Treibstoffversorgung ebenfalls verweigern würde. Der Sprecher Heschmatollah Falahatpischeh erklärte, dies sei das Recht Irans, besonders da solche Maßnahmen nicht mehr der iranischen Regierung gälten, sondern den Menschen des Landes.