17 August 2010 - 19:30

Im irakischen Najaf, hat eine Bande in der Nähe des heiligen Schreins des Imam Ali (AS) eine Bank überfallen, und mindestens 5,5 Millionen US-Dollar erbeutet.

Die Räuber waren in die Filiale der Rafidain Bank eingedrungen, und hatten mit Hilfe eines Aufpassers 5,5 Millionen Dollar erbeuten können. Der Vorfall wurde währendessen bereits bestätigt.
Bei dem Vorfall handelt es sich um den Zweiten binnen weniger Tage. Erst vor einer knappen Woche, hatten Unbekannte versucht Goldläden zu überfallen, und hatten mit der Explosion einer Bombe gedroht.
"Eine Bande hatte am späten Donnerstag die genannte Bankfilliale überfallen, und 6,5 Milliarden irakische Dinar erbeutet." So Luav Yassiri, der Kopf des in Najaf ansäßigen Sicherheitsunternehmen.
"Die ersten Ermittlungen ergaben, dass einer der Wachmänner seinem Kollegen Schlafmittel in den Tee gemischt hatte, und die restlichen Räuber in das Gebäude gelassen habe. Sie konnten die Bank ohne Probleme betreten und das Geld entwenden."

Die Bankfilliale in Meskhab, südlich von Najaf hatte zur gegeben Zeit einen hohen Geldbetrag auf Lager, da die Auszählung der Monatsgehälter kurz bevor stünde.
Von der Bank selber gab es vorerst keine Stellungnahme.

Die Kriminalität im Irak hat in den letzten Monaten, ganz gewiss jedoch nach der Invasion der US-Amerikaner einen starken Zuwachs zu verzeichnen. Sicherheitsbeamte erklägen dass Aufständige geplante Kriminalität ausübten, und Überfälle und Gewaltakte planten.

Erst im letzten Jahr wurden acht Polizisten getötet, als sie versucht hatten einen Überfall auf eine Bank zu beenden. Der Überfall auf die baghdader Filliale der Al Rafidain Bank konnte den Räubern 3,8 Millionen Dollar bescheren. Die Geldsumme wurde jedoch hinterher zurückerstattet.

Im größten Banküberfall in der irakischen Geschichte jedoch, wurden in der Rasheed Bank in Ramadi, westlich von Baghdad, im Januar 2006 eine Geldsumme von 13,5 Millionen Dollarn erbeutet.