Al-Maliki hatte eine Nachzählung der Stimmen in der Provinz Bagdad verlangt, weil er sich um seinen Sieg betrogen sah. Dem offiziellen Ergebnis zufolge hat das Bündnis von Allawi 91 Sitze und damit zwei Sitze mehr im künftigen Parlament als al-Maliki. In der Provinz Bagdad, zu der auch die Hauptstadt gehört, waren so viele Sitze zu vergeben, dass ein deutlich anderes Ergebnis in der Nachzählung auch das Gesamtergebnis verändert hätte. Die Zahl der Sitze sei weiter die gleiche und habe sich nicht verändert, erklärte aber al Abbudi.
17 Juli 2010 - 19:30
News ID: 188529
Die teilweise Nachzählung der Stimmen zur Parlamentswahl im März im Irak hat das bisherige Gesamtergebnis nicht verändert.
Das teilte am Sonntag ein Mitglied der Wahlkommission, Kassim al
Abbudi, mit. Damit bleibt der knappe Vorsprung für den auch von den
Sunniten unterstützen Politiker Ajad Allawi vor dem Block des
schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki bestehen.