Berichten der Ahlul Bayt News Agency sind neue Berichte aufgetaucht, in denen von irakischen Männern die Rede war, welche über Monate hinweg in irakischen Gefängnissen festgehalten worden sind. Diese wurden nach Aufforderung des irakischen Premierministers systematisch gefoltert. Das bestätigte inzwischen der Human Rights Watch.
Im Fall von Abu Ghraib hatten amerikanische Soldaten Häftlinge belästigt und diese mißhandelt.
Die Menschenrechtsgruppen riefen zu einer Untersuchung auf, welche sich mit den neuen Informationen auseinandersetzen soll. Das Gefängnis, welches erst diesen Monat entdeckt worden war, sei sofort geschlossen worden.
Die Schließung des Gefängnisses kommt zu einem wunden Zeitpunkt. Maliki versucht derzeit Unterstützung für sein Wahlprogramm zu erhalten, nachdem seine Wiederwahl von anderen Politikern des Irak nicht akzeptiert worden sind, und einige Teile im Irak Neuwahlen forderten.
Der Human Rights Watch hatte von 300 Männern berichtet, welche befragt worden seien. Angeblich sollen 42 dieser 300 Männern zugegeben haben, in solchen Gefängnissen fesgehalten worden zu sein.
Viele von ihnen sollen auf einer Flugpitste von Mosul verhaftet wurden.
Die Verhafteten hatten von Fesselungen, Hängungen und verbundenen Augen berichtet, welche ihnen in der Gefangenschaft wiederfahren sein soll.
Dreckige Plastiktüten sollen über Köpfe gestülpt worden sein, um die Luftversorgung u unterbrechen. Mit Elektroschockern, die auf die Genetalien der Verhafteten gerichtet wurden, sollen sie bei Ohnmacht wieder zurück ins Leben gerufen worden sein.
Ein früherer irakischer Armeegeneral, der in London lebte, soll ebenfalls unter den Gefolterten gewesen sein. Nachdem sein Sohn verhaftet worden war, hatte man ihm Medizin gegen Bluthochdruck nicht gegeben. Er hatte von mehrfachen Schlägen berichtet.
"Sie haben mein Genetal mit Elekrtoschockern verletzt, und mich mit Stöcken geschlagen." So berichtete der Mann, welcher auf seinen Rollstuhl angewiesen ist. Ich wurde gezwungen einen Vertrag zu unterschreiben, ohne ihn mir vorher durchlesen zu dürfen.
Ein weiterer Verhafteter, wurde von den Angreifern bedroht. Man hatte dem 21-Jährigen die Vergewaltigung seiner Mutter und Schwestern angedroht, falls er nicht zugeben würde ein Verbrechen begangen zu haben.
Ein anderer Verhafteter, wurde mit einer Pistole bedroht. Der Human Rights Watch sagte dass drei irakische Offiziere für die Kritik an dem Gefängnis verhaftet worden seien. Sie hatten das Gefängnis als illegal bezeichnet, das es unter der Rechtslage im Land nicht erlaubt war, Gefangene so zu behandeln.
"Was in Muthanna passiert ist, ist ein Beispiel von unvorstellbarer Verletzung irakischer Bürger. Und das wollen die irakischen Verantwortlichen nun zurücklassen, ohne darüber zu reden." So Joe Stork, der Verantwortliche für den Nahen Osten.
"Jeder, von ganz oben bis an den Stamm, muss für dieses Verbrechen verantwortlich gemacht werden."
17 Juli 2010 - 19:30
News ID: 186106
Die Berichte von folternden Amerikanern im Gefängnis Abu Ghreib, schockierten Iraker. Wiedereinmal sind neue Beweise aufgetaucht.