17 April 2010 - 19:30

Kämpfer der al-Houthi-Gruppe haben das Zentralkommando der jemenitischen Armee in der nordjemenitischen Provinz "Saada" unter Artilleriebeschuss genommen.

In einer heute durch die al-Houthi-Gruppe veröffentlichten hieß es, ihre Kämpfer hätten den Vormarsch der Regierungssoldaten in "Al Ghataa" gestoppt und sie zum Rückzug gezwungen.
Diesem Bericht zufolge brachten die Kämpfer der al-Houthi-Gruppe den Regierungssoldaten in der al-Oghab-Front eine Niederlage bei und zerstörten auch einen Panzer.
Im Bergland um die Stadt Saada im Norden tobt seit 2004 ein Krieg zwischen der schiitischen Minderheit und der Armee, die im Sommer 2009 die fünfte Offensive startete. Die Kämpfe mit den so genannten Huthi-Rebellen - nach dem Prediger Badruddin al-Huthi - haben bereits mehrere tausend Todesopfer gefordert. Die Schiiten fühlen sich wirtschaftlich benachteiligt und religiös diskriminiert.
UNHCR schätzt, dass seit 2004 knapp 200 tausend Menschen vor Kämpfen geflohen sind.