In einer heute durch die al-Houthi-Gruppe veröffentlichten hieß es,
ihre Kämpfer hätten den Vormarsch der Regierungssoldaten in "Al Ghataa"
gestoppt und sie zum Rückzug gezwungen.
Diesem Bericht zufolge brachten die Kämpfer der al-Houthi-Gruppe den
Regierungssoldaten in der al-Oghab-Front eine Niederlage bei und
zerstörten auch einen Panzer.
Im Bergland um die Stadt Saada im Norden tobt seit 2004 ein Krieg
zwischen der schiitischen Minderheit und der Armee, die im Sommer 2009
die fünfte Offensive startete. Die Kämpfe mit den so genannten
Huthi-Rebellen - nach dem Prediger Badruddin al-Huthi - haben bereits
mehrere tausend Todesopfer gefordert. Die Schiiten fühlen sich
wirtschaftlich benachteiligt und religiös diskriminiert.
UNHCR schätzt, dass seit 2004 knapp 200 tausend Menschen vor Kämpfen geflohen sind.
17 April 2010 - 19:30
News ID: 176741
Kämpfer der al-Houthi-Gruppe haben das Zentralkommando der jemenitischen Armee in der nordjemenitischen Provinz "Saada" unter Artilleriebeschuss genommen.