Die ganze Operation sei schlecht vorbereitet, die Soldaten seien sowohl für den Kampfeinsatz als auch für die anschließende Besatzungszeit schlecht ausgerüstet gewesen. Das geht laut dpa aus offiziellen Dokumenten hervor, aus denen «Sunday Telegraph» zwei Tage vor Beginn der Anhörungen einer parteiübergreifenden Untersuchung zum Irak-Krieg zitierte. Zudem könnte der damalige Premierminister Tony Blair die Öffentlichkeit getäuscht haben, wie aus den Dokumenten hervorgeht, die der Zeitung zugespielt wurden. Demnach habe es schon im Februar 2002 Pläne für eine Invasion und einen Sturz des Regimes von Saddam Hussein gegeben. Blair hatte zu dieser Zeit behauptet, dass es Großbritannien nur um Abrüstung gehe und keine militärischen Aktionen geplant seien.
15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 172824
Beim Einmarsch britischer Soldaten in den Irak ist es nach einem Regierungsbericht zu gravierenden Pannen gekommen.