3 September 2016 - 04:02
Mehr als 400 Menschen bei Streubomben-Einsatz getötet

Im vergangenen Jahr sind über 400 Menschen bei den Streubomben-Anschlägen getötet worden.

Die meisten von ihnen seien in den Kriegsgebieten in Syrien, im Jemen und in der Ukraine ums Leben gekommen, teilte das Bündnis "Cluster Munition Coalition" (CMC) am Donnerstag mit.

Fast alle Opfer seien dem CMC-Bericht zufolge die  Zivilisten gewesen, ein Drittel von ihnen Kinder.

In Syrien hätten Attacken mit den geächteten Waffen zugenommen, heißt es im siebten Jahresbericht der CMC. Im Jemen habe die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition zwischen April 2015 und März 2016 mindestens 19 mal Streumunition eingesetzt.

CMC  ist ein internationales Bündnis von Menschenrechtsorganisationen, Vereinigungen und Initiativen gegen Streumunition.