"Die Islamische Republik Iran hat niemals gefährliche Cyber-Aktionen vorgehabt und unterstützt derartige Aktionen nicht", erklärte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Hossein Dschaber Ansari, am Samstag.
Laut dem iranischen Staatsfernsehen fügte Dschaber Ansari hinzu, dass die USA nicht in der Lage sind, die Bürger anderer Länder, darunter Irans ohne fundierte Beweise zu beschuldigen.
Das amerikanische Justizministerium gab am Donnerstag bekannt, dass es sieben Iraner wegen Cyberkriminalität angeklagt hat. Sie sollen für Dutzende von Angriffen auf Finanzinstitute und einen versuchten Anschlag auf einen Staudamm im Staat New York verantwortlich sein.
Ein Verantwortlicher im US-Justizministerium sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP, die Anklage sei Teil der US-Strategie zur Vorstellung und Beschämung der Regierungen, die derartige Hackerangriffe unterstützen.
26 März 2016 - 16:12
News ID: 743338
Nach der Anklage von sieben Iranern wegen angeblicher Cyberangriffe in den USA hat die iranische Regierung jegliche Verwicklung in die Angriffe zurückgewiesen.