26 März 2016 - 15:53

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat die islamischen Länder aufgefordert, ihre Einheit zur Beilegung der Probleme der islamischen Welt zu bewahren.

"Die Politik der IR Iran besteht in der Intensivierung der Freundschaft mit den benachbarten sowie weiteren Ländern", sagte Präsident Rohani bei seinem Treffen mit Sartaj Aziz, dem außenpolitischen Berater des pakistanischen Ministerpräsidenten, am Samstag in Islamabad. Er ergänzte:"Die islamischen Staaten müssen sich zur Lösung der Probleme der islamischen Welt vereinen und solidarisieren."

Teheran messe dem Ausbau der Beziehungen zu Islamabad in allen beidseitig interessierenden Bereichen große Bedeutung bei und gehe davon aus, dass sich Iran und Pakistan als zwei islamische Länder auf bilateraler, regionaler und internationaler Ebene fürdie Einheit und Sicherheit der islamischen Welt einsetzen müssen, so Rohani. Mit Blick auf die lange Grenze zwischen den beiden Ländern hob er hervor: "Diese Grenze soll eine Grenze der Freundschaft und des Aufbaus und Fortschritts sein. Dazu ist die Stärkung des Handels durch die Schaffung von gemeinsamen Handelszonen an der Grenze notwendig."

Bei diesem Treffen erklärte der außenpolitische Berater des pakistanischen Ministerpräsidenten Sertaj Aziz die Bereitschaft seines Landes zum Ausbau der Kooperationen mit Iran auf allen Gebieten. "Die Kooperationsverträge zwischen den beiden Ländern müssen sobald wie möglich umgesetzt werden, damit ein großer Schritt in den bilateralen Beziehungen unternommen wird", sagte Aziz. Unter dem Hinweis auf das Problem des Terrorismus in der Region bekräftigte er die Bereitschaft Islamabads, mit Teheran bei der Bekämpfung des Terrorismus und Extremismus zusammenzuarbeiten