Wie es einem IRNA-Bericht zufolge heißt, hat Hossein Amir Abdollahian am Samstag vor Reportern in Teheran betont, dass die Nichtübernahme der Verantwortung der Saudis bezüglich der Tragödie in Mena inakzeptabel sei. Der iranische Vize-Außenminister fügte hinzu, dass man unter den gegenwärtigen Bedingungen sofortige Erwartungen an die saudi-arabischen Verantwortlichen bezüglich einer schnellen Klärung der Lage der Vermissten, effektiver Maßnahmen für die Überführung der Leichname sowie effektiver Hilfen für die Verletzten habe.
Er fügte hinzu, dass das Vorgehen in diesen Angelegenheiten derzeit bedauerlicherweise nicht zufriedenstellend sei. Die saudischen Verantwortlichen sollten anstelle falscher Rechtfertigungen und Ablehnung der Verantwortung entsprechend ihren humanitären und islamischen Pflichten gegenüber den Opfern der Katastrophe handeln.
Hossein Amir-Abdollahin brachte erneut sein Mitgefühl für die Angehörigen der Opfer aus Iran und anderen Ländern dieses bitteren und tragischen Unglücks in Mena zum Ausdruck.
Am Donnerstag kam es zu einer Massenpanik, als viele der Hadsch-Pilger auf dem Weg zur Steinigung des Teufels durch bisher noch gänzlich ungeklärte Ursachen, möglicherweise durch zuvor nicht geplante Absperrungen, auf ihrem Weg behindert wurden. Bisher wurden 136 Leichen iranischer Pilger identifiziert, 103 wurden verletzt und weitere etwa 344 iranische Pilger sind noch verschwunden.