20 April 2015 - 19:06
Mehr als 30 Tote bei saudischen Luftschlägen in Jemen

Im Jemen hat es bei der Fortsetzung saudischer Luftschläge mehr als 30 Tote gegeben.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat es bei der Fortsetzung saudischer Luftschläge gegen jemenitische Zivilisten mehr als 30 Tote gegeben. Bei den Luftangriffen in der Stadt Houth, etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt wurden Häuser, Wohnungen, Schulen und Moschee zerbombt.
Saudi Arabien und seine Verbündeten führen seit Ende März schwere Angriffskriege gegen die Houthis durch. Abd Rabu Mansour Hadi hatte damals die Regierung zum Einsturz gebracht, in dem er das Land verlassen hatte und geflohen war. Die Houthis hatten die Macht ergriffen, was saudische Vorstellungen des Jemen nicht erfüllen konnte.
Die Welt Gesundheits Organisation WHO hat in einer Angabe von 731 Todesopfern gesprochen, die zwischen dem 19. März und dem 12.April gefallen waren.
Auch der Human Rights Watch rief die Koalition am Mittwoch dazu auf die Tötung von 31 Menschen durch Luftschläge zu verurteilen. Bei Luftschlägen geegn eine Milchwarenfabrik am 31. März hatte es viele Tote gegeben.
Der eskalierende Konflikt im Jemen hat die humanitäre Katastrophe zu einem der schlimmsten Angrifskriege der Neuzeit vorrangetrieben.