27 September 2014 - 05:36
Freitag-Imam: Die Bestimmung des Bedarfs Irans an der Atomenergie durch Feind widerspricht der Würde der iranischen Nation

Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran hat den Standpunkt der so genannten „G+1“ bei den laufenden Atomverhandlungen mit dem Iran scharf kritisiert und erklärt, der Feind darf unserem Land nicht vorschreiben, wie hoch der Bedarf Irans an Nuklearenergie sein darf. Denn das widerspricht der Würde der Islamischen Nation.

Hodschatol-islam- wal-muslimin „ Kazem Seddiqi“, der  die Predigen zum heutigen Freitaggebet von Teheran, hielt, unterstrich, der Schwerwasserreaktor in der Stadt „Arak“ und die Fortsetzung der  Urananreicherung sind zwei unveränderbare Themen, die bei den Atomverhandlungen stets berücksichtigt werden müssen, so der Prediger weiter.     

Seddiqi wies dann auf die Atomverhandlungen am Rande der UNO-Vollversammlung in New York hin und sagte, die G5+1 möchte dem Iran lieber keinen Spielraum einräumen und respektiert zudem auch das internationale Recht nicht.

Der Prediger des Teheraner Freitaggebets betont, Iran hat niemals Verhandlungen gescheut, jedoch ist unser Verhandlungspartner nicht vertrauenswürdig.  

Im weiteren Verlauf seiner Predigt gratulierte Seddiqi  dem Volk von Jemen zu seiner Revolution und erklärte, die Botschaft des iranischen Volkes, das ist der Beginn Ihres Sieges. Er fügte hinzu, das war für gewisse Länder in der Region schwerlich  nachvollziehbar, dass die Regierung in Sanaa Zugeständnisse gegenüber den Revolutionären macht.   

Abschließend gedachte Seddiqi der  “Woche der Heiligen Verteidigung” und sagte, die Heilige Verteidigung unter Führung des großen Gründers der Islamischen Revolution sowie die Präsenz des iranischen Volk zur Einheit, zum Fortschritt und zur Weiterentwicklung der Islamischen Republik führte.