„Die neuen US-Sanktionen stellen einen Verstoß gegen das Prinzip des Wohlwollens bei den Verhandlungen dar“, sage Araghtschi am Sonntag in einem Interview mit dem britischen Journalisten von Channel 4, Jon Snow und fügte hinzu: „Als wir vor zwei Tagen mit den US-amerikanischen Vertretern in Genf zusammentrafen, teilten wir ihnen dabei ausdrücklich mit, dass wir in der Zukunft derartige Maßnahmen nicht mehr dulden und diese als Verletzung des Genfer Interimsabkommens ansehen werden.“
Araghtschi zufolge verlaufen die Atomgespräche in einer kooperativen Atomsphäre. Dies bedeute jedoch nicht, dass alle Probleme gelöst worden sind.
Eine neue Runde der Atomverhandlungen zwischen dem Iran und der G5+1 soll im September am Rande der UN-Vollversammlung in New York stattfinden.