Der Minister für strategische Angelegenheiten Israels, Yuval Steinitz, meinte, Iran sei nicht wirklich bereit, in elementaren Fragen, nämlich der Urananreicherung und der Zentrifugen, nachzugeben. Israel bezweifle die Absichten dieser Verlängerung und glaube, dass es keinen Grund für den Optimismus westlicher Diplomaten bezüglich einer Atomeinigung gibt. Am Freitag haben Iran und die G5+1 beschlossen, die Atomgespräche für vier Monate zu verlängern. In der Zwischenzeit werden 2.8 Mrd. Dollar blockierter iranischer Gelder freigesetzt; im Gegenzug wird Iran einen Teil seines auf 20% angereicherten Urans in Brennstäbe umwandeln. Steinitz sagte zu Reuters: Israels ist über diesen Beschluss nicht zufrieden, es kann nur sagen, dass eine Verlängerung besser sei als eine schlechte oder unvollständige Einigung. Er zeigte sich zudem erstaunt über den Optimismus mancher westlichen Diplomaten gegenüber einer Einigung bis zum 24. November.