2 Juni 2014 - 04:40
Direktor des Krebsforschungsinstituts: Iran hat die höchsten Zuwachsraten bei Krebserkrankungen

Laut dem Direktor des Krebsforschungszentrums der Medizinfakultät von Shahid-Beheschti-Universität, Mohammad Esmail Akbari, erkranken jährlich 90.000 Menschen an Krebs, jährlich erliegen rund 33.000 Menschen dieser Krankheit.

Akbari sagte am Tabakfreien Welttag im Gesundheitsministerium: Die Krebsrate im Land beträgt 150 zu 100.000 Personen; das ist keine sehr hohe Rate im Vergleich zum Westen. Doch bei dem Tempo von Krebserkrankungen liege Iran ganz weit vorne. Iran verfügt über die höchste Erkrankungsrate, der wichtigste Grund dafür ist das steigende Alter. Etwa 30% der krebsbedingten Todesfälle sind mit Tabakwaren zu verbinden. Höhere Zigarettenpreise können ein Weg sein, um das Rauchen zu unterbinden. Man sollte beobachten, wo das Geld investiert wird, wenn Zigaretten teurer werden, angesichts der Probleme der Regierung sollte man sich aber nicht allzu sehr darauf konzentrieren, daher müsse schon etwas geschehen. Akbari betonte: Tabakwaren darf man nicht nur auf Zigaretten reduzieren. Wasserpfeifen sei sehr ungesund und es sei beschämend, dass in privaten Kreisen, bei Empfängen und in  Teehäusern Wasserpfeife geraucht wird. Akbari wies ferner auf die Rolle von Opium und seine Erzeugnisse bei Krebserkrankungen hin und sagte: 63% von Krebserkrankungen gehen auf Tabakkonsum zurück, etwa 30% dieser Summe ist dem Opium und seinen Erzeugnissen zuzuschreiben.