7 Mai 2014 - 04:43
Afkham: Verkomplizierung der Lage in Syrien hilft nicht bei Lösung der Krise

Die Sprecherin des iranischen Außenministeriums betonte, dass die Verschlimmerung und Verkomplizierung der Lage in Syrien nicht helfe die Krise dieses Landes zu lösen.

Marzie Afkham hat am heutigen Dienstag bezüglich der Umwandlung der Büros der syrischen Opposition in diplomatische Vertretungen durch die US-Regierung, im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in Syrien, gesagt: „Die Bemühungen müssen in einer Richtung laufen, dass sie bei der Lösung der Krise helfen und die Stimme und der Wille des syrischen Volkes müssen respektiert werden.“

Bezüglich Spekulationen, insbesondere über die nächsten Verhandlungen Irans mit der G5+1, sagte sie: „Übereinkünfte und Abkommen sind bei jeder Verhandlungsrunde möglich und unter Berücksichtigung, dass die Überprüfung einiger Punkte weiter fortgesetzt wird, kann man vor Beendigung der Verhandlungen keine Ergebnisse bekannt geben.“ Zur Frage, ob die USA, China und Russland Vorschläge für den Schwerwasserreaktor in Arak gemacht haben, sagte sie: „Die Verhandlungen laufen und es gibt noch keine vollständige Übereinkunft, deswegen wird auch bevor kein endgültiges Ergebnis feststeht kein offizielles Statement abgegeben.“

Zu den Parlamentswahlen im Irak sagte sie, dass die Wahlen im Irak, die mit einer hohen Teilnahme der Bevölkerung und trotz aller Hindernisse und Sabotagen sowie ohne ausländische Kräfte durchgeführt wurden, ein schätzenswertes Ereignis sind.