Danach wurden in der Proviz Aydin 135 türkische Polizeibeamte entlassen oder versetzt. Unter den Entlassenen befinden sich sechzehn hochrangige Offiziere.
Nach Einsätzen von Polizei und Staatsanwaltschaft zur Korruptionsbekämpfung in Istanbul am 17. Dezember, die zur Verhaftung mehrerer hoher Beamter und zu Politikerrücktritten führte, setzte sich die türkische Regierung gegen diese Aktion zur Wehr, indem sie sie als unbegründeten feindseligen Angriff gegen Ministerpräsident Recep Tayyib Erdogan und die von ihm geführte AKP-Regierung durch die rivalisierende Bewegung des Predigers Fethullah Gülen zurückwies und damit begann, gegen die Infiltrierung von Polizei und Judikative durch Gülen Anhänger vorzugehen. Bis jetzt sollen mehr als 10.000 Polizeibeamte entlassen worden sein.