Er betonte dann, dass man seinen Feind gut kennen sollte. Er wies dann auf die Äußerungen der US-Unterhändlerin Wendy Sherman hin, alle an den Verhandlungen Irans mit der G5+1 teilnehmenden Länder hätten ein Vetorecht und fügte hinzu: „Die USA sind ein Land, das sein Versprechen bricht.“
Die Feinde der iranischen Staatsordnung stünden Iran gegenüber, sagte Ayatollah Kermani und bezeichnete die Atomenergie als einen Vorwand, Iran unter Druck zu setzen.
Der Feind sei der Auffassung, er könne durch weitere Sanktionen Iran in die Knie zwingen. Doch hätten die iranischen Bürger bewiesen, dass sie zur Beseitigung von Problemen große Fähigkeiten besitzen und gegenüber den Idealen der Revolution loyal sind.
Ayatollah Mowahhedi Kermani brachte dann zum Ausdruck, dass die USA auch ihre Freunde verraten und ihre Verbündete ausspionieren und sagte, diese Länder seien auf keinen Fall vertrauenswürdig.
Also würden sie nach der iranischen Atomfrage einen anderen Vorwand gegen Iran finden. Die Unterstützung für den Terrorismus und Einmischung in die internen Angelegenheiten anderer Länder hätten das Hassgefühl gegenüber den USA weltweit verschärft. Die Entwicklungen in der heutigen Welt hätten die ganze Welt erfasst und der Imperialisten aus der Ruhe gebracht.
"Der Feind bedient sich, wenn er nichts Logisches mehr zu sagen hat, der militärischen Option", so der Teheraner Freitagsimam und hielt die haltlosen Äußerungen der US-Verantwortlichen, "alle Optionen liegen auf dem Tisch" für ein Zeichen ihrer Schwäche.