11 Dezember 2013 - 20:30
Organisation für Islamische Zusammenarbeit fordert Anerkennung Palästinas

– Auf ihrer gestern zu Ende gegangenen 40. Konferenz der Außenminister haben die Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in ihrer Abschlußerklärung die Weltgemeinschaft aufgefordert, umgehend Palästina als ein autonomes Land anzuerkennen.

Der im November 2012 gefasste Beschluss der UNO, Palästina mit Beobachterstatus in die Vereinten Nationen aufzunehmen, bedeute dabei einen wichtigen Schritt, dem jetzt weitere folgen müssen.
In diesem Zusammenhang verurteilte die Organisation für Islamische Zusammenarbeit erneut die Unterdrückung der Palästinenser im Gazastreifen und Westjordanland sowie die brutalen Übergriffe der israelischen Streitkräfte. 

Weiterhin werden im Abschlußdokument die Einstellung der Gewalt in Syrien sowie internationale Unterstützung bei der Bekämpfung bewaffneter Rebellen in Mali gefordert.

Schließlich erklärte die Organisation für Islamische Zusammenarbeit ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Weltgemeinschaft bei der Bekämpfung von Terrorismus und verurteilte Versuche, den Islam mit Terrorismus in Verbindung zu bringen.

Die 40. Konferenz der Außenminister der Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Zusammenarbeit fand vom Montag bis Mittwoch in Conakry, die Hauptstadt Guineas statt. Sie endete mit einer Rede des Präsidenten Guineas, Alpha Conde.