9 Dezember 2013 - 20:30
Zarif warnt vor Nichtdurchführung der Atomvereinbarung

- Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif hat vor der Nichtdurchführung des Genfer Atomabkommens zwischen Iran und G5+1 gewarnt und hervorgehoben, extremistische Gruppen in einigen Ländern versuchen, die durch dieses Abkommen entstandenen Verpflichtungen abzuschwächen.

Dies sagte Zarif am gestrigen Sonntag beim Treffen des Mitglieds des hohen Rates der chinesischen Regierung, Yang Jiechi. Zarif bezeichnete die Atomvereinbarung als einen großen Schritt und unterstrich zugleich, wichtiger sei noch die Durchführung von gegenseitigen Verpflichtungen, damit eine umfassende und endgültige Lösung des Atomkonflikts ausgehandelt werden könne. Dabei sollten alle Verhandlungsseiten wachsam bleiben, dass diese Vereinbarung nicht abgeschwächt werde, sagte Zarif weiter. Bei diesem Treffen erklärte der iranische Außenmister die Bereitschaft Irans, die Beziehungen mit China auf allen Ebenen zu erweitern. Er unterstrich, der Ausbau der Beziehungen mit dem Osten gehöre zu den strategischen Grundsätzen der Islamischen Republik Iran. Auch der chinesische Verantwortliche forderte den Ausbau der Beziehungen mit dem Iran und beschrieb die Beziehungen mit Iran als strategisch wichtig und stabil.