9 Dezember 2013 - 20:30
Russland besteht weiter auf Irans Teilnahme an Syrien-Konferenz

- Moskau will laut Außenminister Sergej Lawrow weiter auf einer Teilnahme Teherans an der internationalen „Genf 2“-Friedenskonferenz zu Syrien bestehen.

Im Kontext der Vorbereitung der internationalen ‚Genf 2‘-Konferenz zu Syrien setzt sich Russland für die Einladung einflussreicher regionaler Staaten, darunter auch des Iran, ein“, äußerte Lawrow im Vorfeld seiner Reise nach Teheran. Die Haltungen Russlands und des Iran zu der Syrien-Krise stimmen in vielem überein, wird Lawrow am Montag in einer Mitteilung auf der Internetseite des Außenamtes zitiert. Moskau trete dabei entschieden gegen Gewalt bei der Regelung in Syrien auf. Jede äußere Einmischung in den innersyrischen Konflikt unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates würde die ohnehin schwierige Lage in diesem Land weiter verschärfen und die Leiden des Volkes nur noch vergrößern. Dadurch würden sich auch die Chancen auf die Herbeiführung einer Verständigung zwischen den syrischen Konfliktparteien verringern. Bei seinem Besuch im Iran wolle Lawrow auch die Lage um Afghanistan ansprechen, heißt es in der Mitteilung weiter. Moskau begrüße die Haltung Teherans, ein regionales Zusammenwirken in Bezug auf Afghanistan in Gang zu setzen, sowie die Bemühungen Irans, gegen den Drogenhandel aus Afghanistan vorzugehen.