Der Sondergesandte des UN-Menschenrechtsrates hat das israelische Regime aufgefordert, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben. Nach einem Bericht des Senders al-Alam wies Richard Falk, Sondergesandter des UN-Menschenrechtsrates für die Palästinensischen Autonomiegebiete, am Montag in Genf auf die nach sechsjähriger Blockade katastrophalen Lebensbedingungen der Bewohner des Gazastreifens hin. 1.700.000 Palästinenser leben, so Falk, aufgrund dieser Blockade in Armut und sind auf humanitäre Hilfen angewiesen. Die Blockade habe dazu geführt, dass der Gazastreifen zu einer der ärmsten Regionen geworden sei. Die Wirtschaft des Gazastreifens sei ruiniert, für die Bevölkerungsmehrheit gebe es keine Arbeitsplätze. Falk forderte Israel auf, diese Kollektivbestrafung der Palästinenser zu beenden, die internationalen Konventionen zu beachten und die Rechte der Bewohner des Gazastreifens zu respektieren. Eine Fortdauer des derzeitigen Zustands würde diese Region unbewohnbar machen.
14 Juni 2013 - 19:30
News ID: 430031
Der Sondergesandte des UN-Menschenrechtsrates hat das israelische Regime aufgefordert, die Blockade des Gazastreifens aufzuheben.