Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, reisst die Welle der Gewalt im Irak nicht ab. So sind erneut mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen, als wieder Anschläge verursacht worden waren.
Es handelt sich dabei um die jüngsten Anschläge- insgesamt sind in den letzen Tagen mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen.
Der Sprengsatz war in Baghdad vor einer sunnitischen Moschee explodiert und hatte mindestens 11 Tote und 21 Verletzte gefordert.
Aus Furcht vor einer zweiten Explosion wurden die Sicherheitskräfte und Ambulanzen zurückgehalten, was die Bergung der Verletzten und Toten zusätzlich verzögerte. Einige der Opfer waren aufgrund der unterlassenen Rettung verblutet, während die Verletzten um Hilfe schrieen.
Sechs weitere Menschen wurden getötet, und 18 weitere verletzt als die Bombe an einem Cafe in Doura bei Südbaghdad explodiert war.
Acht Menschen, darunter zwei Polizisten starben bei Schiessereien in Diyala. In der Stadt Kanaan waren etwa 75 Kilometer nordöstlich von Baghdad zwei Autobomben in kurzen Abständen explodiert. Mindestens 3 Menschen verloren dort ihr Leben.
In der Stadt Kirkuk waren drei Straßenbomben explodiert, die sechs Menschenleben kosteten. Sogar Tiere waren bei den Anschlägen ums Leben gekommen.
Ein Anwohner erzählte er hätte nie damit gerechnet dass dieser Ort einmal Anschlagsziel werden sollte. "Was haben Tiere mit Politik zu tun, sie gehören keiner Sekte an, oder ethnischen Minderheit oder gar Religion." Auch der Cousin des Mannes wurde in einem Bombenanschlag getötet.
Zwei Autobomben waren auch bei Tuz Khurmato explodiert, welches sich in der Provinz Kirkuk befindet.
Ein Bomber hatte drei Soldaten bei einem Checkpoint in der Stadt Tarmiya, nördlich von Baghdad getötet.
Östlich der Stadt Khalis waren Bewafnette in ein Haus eingebrochen und hatten dort ein Ehepaar getötet.
Erst am 20. Mai waren bei mindestens 113 Menschen ums Leben gekommen als mehr als 10 Bomben explodiert waren.
21 Mai 2013 - 19:30
News ID: 421879
Im Irak reisst die Welle der Gewalt nicht ab.