21 März 2013 - 20:30

Angesichts der Zuspitzung der Gewalt und der Anschläge in Syrien und Irak hat der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran den Regierungen in der Vereinigten Staaten von Amerika, England und Frankreich vorgeworfen, alles in ihrer Macht stehenden Mittel einzusetzen, um diese Länder nicht in Ruhe kommen zu lassen.

Angesichts der Zuspitzung der Gewalt und der Anschläge in Syrien und Irak hat der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran den Regierungen in der Vereinigten Staaten von Amerika, England und Frankreich vorgeworfen, alles in ihrer Macht stehenden Mittel einzusetzen, um diese Länder nicht in Ruhe kommen zu lassen. Ayatollah „Ahmad Khatami“ sagte heute in Teheran vor den Betenden: Die USA, Israel, England und Frankreich bemühen sich im Rahmen ihrer Expansionspolitik in der Nahostregion, Gewalt und Differenzen innerhalb der Bevölkerungen dieser Länder mit der Unterstützung der Terrorgruppen zu erhöhen und damit auch dann den Weg für Plünderungen von Naturressourcen zu ebnen. Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran betonte, dass der Weltimperialismus den Ländern der Nahostregion keine Unabhängigkeit gönnen kann und erklärte, expansionistische Mächte scheuen sich dabei kein Verbrechen. Auch ihr „Plädoyer“ für Menschenrechte ist nicht anders als Augenwischerei, was sich durch die jüngsten Terroranschläge im Irak sowie den Chemieeinsatz in Syrien belegen lässt, so Ayatollah Khatami weiter. Er übte dann scharfe Kritik an gewissen Ländern der Nahostregion wegen ihrer Unterstützung für die westliche Politik im Irak und Syrien und betonte, Regimes in Saudi-Arabien und Katar müssen wissen, dass sie ihre finanziellen und militärischen Unterstützung für Terroristen in Syrien letztlich bereuen werden. Der Prediger des Freitaggebets von Teheran ging dann auf die Änderungen in der Politik der so genannten „G5+1“ bei den Atomgesprächen mit dem Iran im kasachischen Almaty ein und sagte, diese Kursänderung ist auf das Beharren Irans auf ihrem verbrieften Recht zurückzuführen. Abschließend rief Ayatollah Khatami alle Iraner zur regen Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen im Iran im Juni 2013 auf und erklärte, das wird als Beweis für bestehende Treue der Iraner gegenüber ihrem gewählten Staatssystem gelten.