18 März 2013 - 20:30

Im Irak wurden die Wahlen aufgrund der blutigen Anschläge vom Dienstag verschoben.

Wie die Ahlul Bayt News agency ABNA berichtet, werden die Wahlen im Irak aufgrund der unsicheren Lage in diesem Land um mindestens sechs Monate aufgeschoben. Demnach hätten die Wahlen sonst am 20.April stattfinden sollen. Bei Anschlägen am heutigen Dienstag waren mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. Quellen rechnen noch mit viel höheren Zahlen, das Ausmaß der Anschläge sei noch nicht ersichtlich geworden.Terroristen erhoffen sich durch die Anschläge im Irak die Wahlen zu verhindern, und die Souveränität des Landes zu untergraben, was eine Militärpräsenz ausländischer Truppen im Land rechtfertigen würde.In einer Anschlagswelle heute, wurden allein in einem Anschlag in Baghdad 50 Menschen getötet. Am morgigen Mittwoch ist der 10 Jahrestag der Invasion der Amerikaner. Im Irakkrieg waren offizielen Angaben zu Folge mindestens 120 000 Menschen bei direkten Kriegshandlungen gestorben. In Folge der Besatzung waren aber weit mehr als 1 Millionen Menschen verstorben.