Mit dem Camp protestierten rund 250 Palästinenser gegen den geplanten Bau einer jüdischen Siedlung. Sollte diese entstehen, würde sie den Palästinensern den Zugang nach Ost-Jerusalem erschweren. Nach offiziellen Angaben waren hunderte Polizisten und Grenzsoldaten an der von der Regierung angeordneten Zwangsräumung beteiligt.
Die israelische Regierung hatte im November nach der Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat Pläne zum Bau der neuen Siedlung angekündigt und war dafür auch von befreundeten Staaten scharf kritisiert worden.