6 Dezember 2011 - 20:30

Im irakischen Karbala sind mehr als 3 Millionen Besucher zum Trauerfest Ashura angereist.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sind mehr als 3 Millionen Besucher zum Trauerfest Ashura nach Karbala angereist. Jedes Jahr versammeln sich die Schiiten am 10. des Arabischen Monats Muharram weltweit, um an die Leiden des Imam Hussain (AS) zu erinnern. Trotz sehr strenger Sicherheitsvorkehrungen, konnten die amerikanischen Terroristen aus dem Ausland heraus Bombenanschläge im Irak durchsetzen. So war am Montag in der Menschenmenge in Hilleh eine Bombe explodiert, bei der größtenteils Frauen und Kinder starben. Aus allen möglichen Städten und Ländern, waren die Schiiten trotz der Bedrohung aus dem Ausland nach Karbala gepilgert. Karbala befindet sich knapp 100 Kilometer südlich von Baghdad. Mehr als 28 000 Sicherheitstruppen sorgten dabei in Karbala für Ordnung und Sicherheit. Im Vorhinein waren zwei Autobomben entdeckt worden, die noch vor Beginn der Trauerzeremonien in Karbala entschärt werden konnte. Schwarzgekleidete Kinder, Frauen, Männer und Alte trugen Flaggen auf denen die Schriftzüge "Oh Hussein" zu lesen waren, durch die Straßen von Karbala und Kadhimiyah.