2 Juli 2011 - 19:30

Das Nahostquartett hat die Entsendung einer Hilfsflotte nach Gaza abgelehnt.

Das Nahost-Quartett, das sich als Befürworter der Kompromissverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern ausgibt, hat sich auf die Seite der Israelis geschlagen und lehnt die Entsendung der Gaza-Hilfsflottille ab. Laut AFP aus New York sprach sich das Quartett, bestehend aus den USA, der EU, Russlands und den Vereinten Nationen dafür aus, die Sicherheit Israels zu wahren und stellte sich gegen die Entsendung von menschenfreundlichen Hilfen an die Bewohner des Gazastreifens. Nach den Drohungen Tel Avivs die Flotte gewaltsam zu stoppen, hat Griechenland die Flotte am Auslaufen Richtung Gaza gehindert. Der Kapitän eines der Schiffe wurde von Athen festgenommen.Im Mai vergangenen Jahres hatte Israel bei der blutigen Erstürmung eines Gaza-Schiffes in internationalen Gewässern 9 türkische Aktivisten getötet. Die Flotte hatte Hilfsgüter für die Bevölkerung in dem abgeriegelten Palästinensergebiet geladen.