Ali Dabbagh sagte im Gespräch mit Fars News in Bagdad: „Bislang ist keine Übereinkunft mit den amerikanischen Verantwortlichen diesbezüglichen erzielt worden. Dabbagh bezeichnete die Beschlussfassung über die Beibehaltung der amerikanischen Militärs nach dem im Sicherheitsabkommen festgelegten Frist als eine politische Angelegenheit und sagte: „Ein solcher Beschluss sollte mit Einverständnis aller politischen Strömungen im Irak erfolgen. All diese Strömungen sollten an diesem Beschluss beteiligt sein. Zuvor hatte der unabhängige irakische Parlamentsabgeordnete Sabah al-Saedi der Webseite „Darbabel“ gesagt, aufgrund einer Übereinkunft, die mit der irakischen Regierung unterzeichnet worden ist, würden 20 tausend amerikanische Militärs nach 2011 im Irak bleiben. Davor hatte Sadr-Strömung gewarnt, im Falle der des Zurückbleibens selbst nur eines amerikanischen Militärs nach 2011 werde er die Aussetzung der Aktivität von Dschaisch al-Mahdi (Mahdi-Armee) annullieren und den bewaffneten Widerstand gegen die Okkupanten fortführen.
20 Mai 2011 - 19:30
News ID: 242683
Der irakische Regierungssprecher Ali Dabbagh dementierte die veröffentlichten Nachreichten über erfolgte Übereinkunft mit den US-Funktionsträgern über Beibehaltung von 20 amerikanischen Militärs im Irak.