23 März 2011 - 19:30

Ein Selbstmordattentäter hat am heutigen Donnerstagmorgen im Nordwesten von Pakistan vier Menschen mit sich in den Tod gerissen.

Wie die Behörden laut APA mitteilten, zündete er den in seinem Auto versteckten Sprengsatz in der Nähe einer Polizeistation von Doaba im Hangu-Bezirk, rund 100 Kilometer südwestlich von Peschawar. 25 Menschen wurden verletzt; fünf von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Nach Angaben des örtlichen Polizeichefs hatten Sicherheitskräfte vor der Explosion das Feuer auf den verdächtigen Wagen eröffnet. "Der Angreifer hat es nicht geschafft, sein Ziel zu erreichen, deshalb hat es nur so wenige Opfer gegeben", sagte Abdul Raschid. Durch die Explosion seien die Polizeistation und umliegenden Gebäude beschädigt worden. Indes wurden am Mittwoch bei einem Raketenangriff auf Belutschistan in Südwesten von Pakistan mindestens vier Menschen getötet. Das meldete PressTV unter Berufung auf einen ranghohen pakistanischen Polizeiverantwortlichen. Es seien drei Raketen auf verschiedene Stadtteile von Quetta, die Hauptstadt der Provinz Belutschistan, abgeschossen worden. Dabei seien zwei Verkehrsoffiziere und zwei Passanten getötet und mindestens 17 weitere Personen verletzt worden. Die lokale Polizei macht die Taliban für diesen Angriff verantwortlich.