Im Schlusskommunique wurde die Präsenz von 750 Persönlichkeiten aus der Wissenschaft sowie die Abhaltung von 30 Arbeitssitzungen zur Annäherung der islamischen Glaubensrichtungen als ein wichtiger Schritt Richtung islamische Einheit bezeichnet.Zudem hieß es, dass die islamische Ummah (Weltgemeinde) mit großen Herausforderungen auf den Gebieten Glauben und Kultur konfrontiert sei.Die Feinde seien durch verschiedene separatistische und Zwietracht säende Verschwörungen bestrebt, die Islamische Ummah in verschiedenen Bereichen zurückzuhalten und die Abhängigkeit vom Westen und dessen Bewunderung zu propagieren.Die Konferenzteilnehmer bezeichneten Gelüste, politische Interessen, Fanatismus und fehlende Informationen mancher Anhänger von Glaubensgruppen in Bezug auf andere Glaubensrichtungen als Ursache für unangebrachte Phänomene, wie Exkommunikation, Fanatismus und Spaltung. Die Nachfolgen dieser Phänomene haben die Potentiale der Ummah erheblich beeinträchtigt. Dadurch wurde der Weg für die Feinde geebnet, theoretischen und praktischen Überzeugungen und Tendenzen zu schaden.Die Konferenzteilnehmer bezeichneten den Widerstand als das legitime Recht der Völker und verkündeten ihre grundsätzliche Auflehnung gegen Aktivitäten, die als Terroranschläge bezeichnet werden und die aus der Sicht des Islam zu verurteilen sind. Sie würdigten darüber hinaus die glorreichen Siege der islamischen Völker unter anderem in Tunesien und Ägypten gegenüber den Diktatoren.
22 Februar 2011 - 20:30
News ID: 227948
Die 24. Internationale Konferenz "Islamische Einheit" in Teheran ist am Montag mit der Veröffentlichung einer Erklärung zu Ende gegangen.