12 Februar 2011 - 20:30

Algeriens Sicherheitskräfte sind gegen Demonstranten vorgegangen, die für mehr Demokratie, Freiheit und einen Machtwechsel demonstrierten.

. Laut einem AFP-Bericht versuchten rund 2000 Menschen am Samstag für einen "Systemwechsel" im nordafrikanischen Algerien zu demonstrieren.Mit einem massiven Sicherheitsaufgebot trieb die algerische Polizei Demonstranten, die gegen die Regierung von Präsident Abdelaziz Bouteflika auf die Straße gegangen waren, auseinander. Um die verbotene Protestkundgebung zu verhindern, waren in der Hauptstadt Algier entlang der geplanten Marschroute rund 30.000 Polizisten im Einsatz. Hunderte Protestteilnehmer durchbrachen kurzzeitig eine Polizeisperre, wurden dann aber doch abgedrängt.