27 Dezember 2010 - 20:30

In der irakischen Stadt Ramadi hat sich ein Anschlag ereignet, bei dem mindestens 19 Menschen das Leben ließen.

Im zentralirakischen Ramadi haben sich Polizeiangaben zufolge zwei Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und mindestens 17 Menschen mit in den Tod gerissen. 47 Menschen seien verletzt worden, hieß es laut Reuters weiter. Die meisten Todesopfer seien Polizisten. Der Gouverneur der Provinz Anbar erklärte, zunächst sei ein Sprengsatz in einem Kleinbus in der Nähe eines Regierungsgeländes gezündet worden. Kurz darauf sei in einem als Krankenwagen getarnten Fahrzeug eine weitere Bombe detoniert. Ramadi liegt rund 100 Kilometer westlich von Bagdad.