18 Oktober 2010 - 20:30

Ein Selbstmordattentäter hat sich in der irakischen Hauptstadt Baghdad in die Luft gesprengt.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, wurden bei einem Selbstmordattentat mindestens 59 Menschen getötet und 100 verletzt.
Ein Selbsmordattentäter hatte sich vor einem Armeeposten in die Luft gesprengt.
"Wir haben 59 Leichen gefunden." So ein Beamter in Baghdad bei einer ersten Stellungnahme. Ein Arzt aus einem Baghdader Krankenhaus, der sich zum Zeitpunkt der Anschläge ganz in der Nähe befand, hatte im Nachhinein vermerkt dass bisher bereits 125 Verwundete eingeliefert worden seien.
Der Bomber hatte sich gegen 7.30 Morgens an den Militärzentrum in die Luft gesprengt. Der Vorfall geschah in der Nachbarschaft Baab al Muatham, in Zentralbaghdad.
Irakische Sicherheitskräfte haten den Ort des Geschehens weiträumig abgesperrt, und eine Anhebung der Sicherheitsvorkehrungen angekündigt.
 
Zwei andere Bombenanschläge in Baquba haten ebenfalls am heutigen Dienstag den Irak erschüttet. Vier Menschen sollen dabei verwundet worden sein.
Der Irak wird seit der Invasion vom Jahre 2003 immer wieder von schweren Anschlägen erschüttert.