18 Oktober 2010 - 20:30

Laut einem Bericht des UN-Hilfswerks für Flüchtlinge (UNHCR) ist die Lage in Nordjemen fünf Monate nach Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens zwischen staatlichen Kräften und den al-Huthi-Schiiten nach wie vor kritisch.

  Bei der Weiterleitung von humanitären Hilfen in Jemen sei man weiterhin Problemen ausgesetzt, gab die UNHCR in ihrem Bericht am Freitag bekannt.
Demzufolge seien allein binnen der vergangenen Woche über 30 Menschen bei Auseinandersetzungen im Norden des Landes getötet worden. Seit Beginn des Konflikts wurden rund 300 tausend Schiiten in Nordjemen obdachlos.