14 September 2026 - 21:18
Source: ABNA
Der Jemen, der kein Gegner der Saudis werden sollte, zerschmetterte deren Größe

Der Jemen, dessen Macht jahrelang unterschätzt wurde, hat nun mit seinem Vormarsch in strategischen Gebieten die militärischen Gleichungen der Region herausgefordert und die militärische Größe Saudi-Arabiens infrage gestellt.

In diesen Tagen wird der Name des Jemen wieder lauter als je zuvor in den Medien gehört; ein Land, dessen Bild jahrelang mit Krieg, Belagerung und Zerstörung verbunden war, steht nun an einem Punkt, an dem seine militärischen Entwicklungen nicht nur regionale Medien, sondern auch Analysten und Nutzer weltweit zu Reaktionen gezwungen haben. Der Vormarsch der Ansarallah-Kräfte an der Westküste des Jemen und das Erreichen strategischer Gebiete im Bereich Bab al-Mandab haben diese Region erneut zu einem der wichtigsten Zentren militärischer Entwicklungen gemacht. Veröffentlichte Berichte zeugen von der Kontrolle über Mocha, Zubab und die Insel Myun sowie der Ausweitung der Präsenz jemenitischer Kräfte rund um Bab al-Mandab; eine Entwicklung, die aufgrund der Bedeutung dieser Meerenge für den Welthandel und die Energieversorgung über die Grenzen des Jemen hinaus Widerhall gefunden hat.

Doch was in diesen Tagen bezüglich der Jemeniten die Aufmerksamkeit erregt hat, ist nicht nur die geografische Lage von Bab al-Mandab oder die Anzahl der eroberten Gebiete; die Angelegenheit geht auf das Bild zurück, das sich von der «Kriegskunst der Jemeniten» gebildet hat. Menschen, die jahrelang unter Belagerung und Bombardierung lebten, haben nun in der Darstellung der Medien und sozialen Netzwerke die rein defensive Position verlassen und sind zu einer Kraft geworden, die andere in ihren Berechnungen berücksichtigen müssen.

Unter solchen Umständen wird der Ausdruck «Fath al-Futuhat der Jemeniten» in den sozialen Medien von Hand zu Hand weitergegeben; ein Ausdruck, der vielleicht mehr als ein offizieller militärischer Titel das Erstaunen eines Teils der öffentlichen Meinung über die Geschwindigkeit und das Ausmaß der jüngsten Entwicklungen widerspiegelt.

Inmitten dieser Ereignisse wurde ein Satz des Märtyrer-Führers der Revolution erneut im Medienraum verbreitet; ein Satz, der vor Jahren über die Waffenkäufe Saudi-Arabiens geäußert wurde: «Ich mache mir keine Sorgen über die Ausrüstung und Möglichkeiten, die der Westen Saudi-Arabien zur Verfügung stellt, denn diese werden, so Gott will, in die Hände der Mudschahedin des Islam fallen.»

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