26 April 2026 - 12:50
Source: ABNA
Flotte «Samud 2» erreicht Sizilien auf dem Weg zur Durchbrechung der Blockade von Gaza

Die Schiffe der globalen Flotte „Samud 2“ sind im Rahmen der Mission zur Aufhebung der Blockade von Gaza auf der italienischen Insel Sizilien angekommen.

Laut der Nachrichtenagentur Abna, die sich auf die palästinensische Agentur Shihab bezieht, ist die Flotte „Samud 2“, die weiterhin nach Italien unterwegs ist, bereit, ihre Mission zur Durchbrechung der Blockade des Gazastreifens durch das zionistische Regime und zur Lieferung humanitärer Hilfe für die Bewohner Gazas ab diesem Sonntag fortzusetzen.

Diese Flotte ist eine Bürgerinitiative, die im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde, an der Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen, Aktivisten und Freiwillige aus verschiedenen Ländern teilnahmen. Derzeit führt sie ihre zweite Reise im Rahmen der „Frühjahrsmission 2026“ durch. Die Schiffe dieser Flotte verließen am 12. April den spanischen Hafen Barcelona und erreichten am 23. desselben Monats die Insel Sizilien in Italien, wo sie sich den übrigen am Einsatz teilnehmenden Booten anschlossen.

Ein Mitglied des Verwaltungsrats dieser Flotte erklärte, dass die erste Phase dieser Reise erfolgreich gewesen sei. Er betonte, dass auf der Fahrt ein großes Frachtschiff, das für das zionistische Regimen bestimmt war, gezwungen war, seine Route zu ändern. Er betonte, dass das ultimative Ziel ist, Gaza zu erreichen und seine Blockade zu durchbrechen.

Politische Aktivisten, die an diesem Konvoi teilnahmen, beschrieben das Ziel dieser Mission als die Schaffung eines menschlichen und Volkskorridors und das Ende der Blockade Gazas, und äußerten die Hoffnung, dass diese Mission mit einer erhöhten Anzahl von Schiffen und besserer Vorbereitung diesmal erfolgreich sein werde. Ein italienischer Aktivist betonte in diesem Zusammenhang, dass die größte Gefahr das Schweigen der offiziellen und internationalen Gemeinschaften sei.

Der Sprecher der Flotte in Italien wies darauf hin, dass die Krise in Gaza anhält, und erklärte, dass diese Mission als Reaktion auf die unveränderte humanitäre Lage in dieser Region wieder aufgenommen wurde und ihr Ziel die Schaffung eines dauerhaften humanitären Durchgangswegs ist.

Etwa 100 Schiffe aus verschiedenen Ländern, darunter Spanien, Italien, Griechenland und die Türkei, nehmen an dieser Mission teil.

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