Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf RIA Nowosti ist Armando Memma, Mitglied der finnischen Partei "Freiheitskoalition", der Ansicht, dass die Stationierung westlicher Streitkräfte in der Ukraine Russland provozieren und Europa in einen umfassenden Konflikt stürzen könnte.
Zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärt, dass, falls die Worte von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Entsendung westlicher Streitkräfte in die Ukraine nach Ende des Konflikts Wirklichkeit würden, dieser Schritt einen Krieg des Westens mit Russland bedeuten würde.
Er erinnerte auch daran, dass westliche Streitkräfte im Falle ihrer Anwesenheit in der Ukraine ein militärisches Ziel für Russland wären.
Das russische Außenministerium erklärte ebenfalls, dass Moskau die Stationierung jeglicher ausländischer Militärkräfte oder militärischer Infrastruktur in der Ukraine als Einmischung von außen betrachten werde.
Das Ministerium betonte: "Russland wird mit diesen ausländischen Kräften wie mit legitimen Zielen umgehen. Die Stationierung westlicher ausländischer Einheiten in der Ukraine ist inakzeptabel."
Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko bekräftigte Moskaus Ablehnung der Stationierung europäischer Streitkräfte oder von NATO-Streitkräften in der Ukraine und sagte: "Wir haben wiederholt erklärt, dass dieser Schritt in keiner Weise akzeptabel ist; weder eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine noch die Präsenz ausländischer Streitkräfte in diesem Land."
Ein finnischer Politiker warnte davor, dass die Stationierung westlicher Streitkräfte in der Ukraine Russland provozieren und zu einem umfassenden Krieg auf diesem Kontinent führen könnte.
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