Wie Erikat laut Fars zur französischen Nachrichtenagentur sagte, könne
eine vorübergehende Einstellung des Baus neuer Judensiedlungen im
Westjordanland ohne Berücksichtigung des besetzten El-Kuds nicht als
Siedlungsstopp gewertet werden. Das zionistische Regime werde, wie
Erikat hervorhob, den Bau von weiteren 3000 Judensiedlungen sowie
öffentlichen Gebäuden im Westjordanland fortführen, in El-Kuds wird es
jedoch überhaupt keinen Siedlungsstopp geben. Der palästinensische
Politiker forderte Israel auf, sich an Vereinbarungen, die im
Nahost-Friedensplan, der so genannten Roadmap verankert sind, zu
halten, wo der vollständige Stopp des Siedlungsbaus gefordert wird.
Außerdem wies Erikat das Vierer-Quartett und die Internationale
Gemeinschaft an, das zionistische Regime ernsthaft zur Erfüllung seine
Verpflichtungen in Bezug auf den vollständigen Siedlungsstopp
insbesondere in Beitolmoghaddas zu bewegen.
Ende des Berichtes-134
15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 173118
Der Chefunterhändler der palästinensischen Autonomiebehörde bei Friedensverhandlungen hat den Beschluss Israels zur Einfrierung des Siedlungsbaus im Westjordanland abgelehnt und das zionistische Regime zum vollständigen Siedlungsstopp insbesondere in Beitolmoghaddas aufgefordert.