15 Juni 2009 - 19:30

Der Chefunterhändler der palästinensischen Autonomiebehörde bei Friedensverhandlungen hat den Beschluss Israels zur Einfrierung des Siedlungsbaus im Westjordanland abgelehnt und das zionistische Regime zum vollständigen Siedlungsstopp insbesondere in Beitolmoghaddas aufgefordert.

Wie Erikat laut Fars zur französischen Nachrichtenagentur sagte, könne eine vorübergehende Einstellung des Baus neuer Judensiedlungen im Westjordanland ohne Berücksichtigung des besetzten El-Kuds nicht als Siedlungsstopp gewertet werden. Das zionistische Regime werde, wie Erikat hervorhob, den Bau von weiteren 3000 Judensiedlungen sowie öffentlichen Gebäuden im Westjordanland fortführen, in El-Kuds wird es jedoch überhaupt keinen Siedlungsstopp geben. Der palästinensische Politiker forderte Israel auf, sich an Vereinbarungen, die im Nahost-Friedensplan, der so genannten Roadmap verankert sind, zu halten, wo der vollständige Stopp des Siedlungsbaus gefordert wird. Außerdem wies Erikat das Vierer-Quartett und die Internationale Gemeinschaft an, das zionistische Regime ernsthaft zur Erfüllung seine Verpflichtungen in Bezug auf den vollständigen Siedlungsstopp insbesondere in Beitolmoghaddas zu bewegen.

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