Hossein Amir-Abdollahian hat am Montagabend in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Fars gesagt, dass die iranischen Familien auf die Berichte über die Lage der Vermissten, sowie die Übergabe der Leichname ihrer Angehörigen warten. "Teheran unternimmt alle Anstrengungen um die vermissten iranischen Pilger zu finden", fügte er hinzu.
Einige Medien haben berichtet, dass die saudi-arabischen Verantwortungsträger versuchten, um den Folgen einer Erhöhung der Zahl der Opfer der Katastrophe in Mena zu entgehen, eine große Zahl der getöteten Pilger heimlich beerdigen wollen.
Der Leiter der iranischen Hasch- und Pilgerreisen Organisation, Said Ohadi, hat am Montagabendbekanntgegeben, dass die Zahl der getöteteniranischenPilger 228 erreichthabe, und die Zahl der bishernochverschwundenenbei 248 liegt, außerdemzähle man derzeitnoch 27 Verletzte.
Aufgrund des Missmanagements und der Inkompetenz der saudi-arabischen Verantwortlichen für die Durchführung der Hadsch-Zeremonien, wurden am vergangenen Donnerstag in Mena mehr als 1000 Pilger aus aller Welt in einer Massenpanik getötet.