"NachJahrenpolitischerSpannungen und rückläufigerExportewollenwir die Aufbruchstimmungnutzen, um anfrühereErfolgeanzuknüpfen", sagteGaffal. Die wichtigstenbayrischenExportgüterseienMaschinen, elektrischeAusrüstung und chemische Erzeugnisse.
Das Büro in der iranischenHauptstadtsollzunächstmitzweieinheimischenFachleutenbesetztwerden, diesowohl die deutsche wieauch die iranischeKultur und Mentalitätkennen. BeieinemErfolg "werdenwirunser Engagement ausweiten", so VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. Die RepräsentanzsollbayerischenFirmenbei der Markterschließunghelfen, KontaktezupotenziellenPartnern und Kundenvermittelnsowie den ZugangzupolitischenEntscheidern ermöglichen.
Ergänzend will das Bildungswerk der bayerischenWirtschaft (BBW) Management-Trainings und Facharbeiterausbildungenanbieten. "DamitleistenwireinenBeitragzurAus- und Weiterbildung, zurberuflichenQualifizierung und damitzurFachkräftesicherungvor Ort", sagte BBW-VorstandschefGünther Goth.
Deutsche und bayerischeProduktehaben, so der Arbeitgeberverband, in Iran klassischeAbsatzmärkte und traditionelleinehoheWertschätzung. "UnsereUnternehmenkönnen den iranischenNachholbedarfbeiInvestitionen und die hoheImportnachfragebeigutemWirtschaftswachstumbestensbedienen", sagte VBW-Präsident Alfred Gaffal, der "intensivereWirtschaftsbeziehungen" zwischen Bayern und Iran anstrebt. In Bayern will die VBW deshalbimRahmenihrer Iran-Initiative regelmäßigeVeranstaltungenzurMarkterschließungfürbayerischeUnternehmenorganisieren, eine Bayern-Iran-Website sowieeine Hotline fürFragen etablieren.
WirtschaftsministerinIlseAignerlobte die Initiative: "Die Öffnung des Iran bietetgroßeChancen. Das Verbindungsbürowirddazubeitragen, Potenzialefür die bayerischeWirtschaftzuheben."
2014 wurdenfür 220 Millionen Euro Warenaus Bayern nach Iran exportiert, fünfJahrezuvor war der Wert nochdoppelt so hoch.