Im Gespräch mit dem Fernsehsender "Al Alam" wies Ali Laridschani Meldungen zurück, wonach Iran der islamisch-palästinensischen Widerstandsgruppe Hamas Raketen geliefert habe. Laridschani räumte allerdings ein, dass Iran den Palästinensern Technologien für Waffenproduktion zur Verfügung gestellt hat, so dass diese nun in der Lage sind, selbst Waffen, unter anderem Raketen, herzustellen. Laridschani betonte, das sei die Pflicht aller islamischen Länder, den Menschen in Gaza zu helfen. Man sollte also die wahren Bedürfnisse der palästinensischen Bevölkerung zur Selbstverteidigung in Betracht ziehen und ihnen die Möglichkeit verschaffen, damit sie den israelischen Kräften nicht erlauben, alle ihre Waffenarten im Gazastreifen zu testen. Irans Parlamentspräsident betonte, Tel Aviv hat zweifelsohne Kriegsverbrechen begangen, was auch gestern von der Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte bestätigt worden ist. Laridschani erklärte, die Aufhebung der Gaza-Blockade und die Einstellung der Angriffe auf die unschuldigen Menschen im Gazastreifen sind Grundvoraussetzung für eine Waffenruhe.