Ayatollah "Ahmad Khatami" wies in seiner Predigt auf den gemeinsamen Aufruf der Vorsitzenden drei Gewalten sowie der religiösen Rechtegelehrten, politischen Parteien, Organisationen und Persönlichkeiten im Iran zur Teilnahme an dem Internationalen Al-Quds-Tag hin und sagte, die Einheit ist der richtige Weg für das iranische Volk.
Er bezeichnete den Gründer der Islamischen Republik, Imam Khomeini(Friede sei mit ihm), als den Vorreiter im Kampf gegen das zionistische Regime und erklärte, Imam Khomeini hat den Internationalen Al-Quds-Tag ins Leben gerufen, um zu verhindern, dass das Palästinenserproblem vergessen wird. Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran unterstrich: Der Iran war, ist und bleibt das Zentrum für die Unterstützung des entrechteten und unterdrückten palästinensischen Volkes.
Khatami erinnerte dann an die barbarische Politik des zionistischen Regimes in den zurückliegenden 66 Jahren sowie an die Massaker in "Deir Yassin", "Kofr Ghassim", "Sabra und Schatila, bei denen unzählige Palästinenser ums Leben kamen und sagte, all das sind Beispiele für das barbarische Wesen des israelischen Regimes.
Er wies weiter auf die israelischen Verbrechen im Gazastreifen in den vergangenen 18 Tagen hin und erklärte, mehr als 800 Todesopfer, 5200 Verletzte sowie die Zerstörung von palästinensischen Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden sind weitere Bespiele der Politik der "eisernen Faust" des zionistischen Regimes.
Ayatollah Khatami fügte hinzu, trotz dieses menschlichen Verlustes wird das palästinensische Volk nicht aufgeben, sondern weiter für seine Rechte kämpfen. Die USA und Deutschland und alle anderen Regierungen, die das israelische Verbrechen unterstützen, müssten wissen, dass sie damit den eigenen Bevölkerungen verraten, weil sie sich über das Votum ihrer Bevölkerungen hinwegsetzen, so Khatami weiter.
Er kritisierte dann die internationalen Gremien, Organisationen sowie Mitgliedsländer der Arabischen Liga wegen ihres passiven Verhaltens gegenüber der Tragödie im Gazastreifen und forderte sie auf, zu helfen, damit das Leid des unterdrückten palästinensischen Volkes beendet wird.