Ayatollah Khamenei sagte bei diesem Treffen, dass das Niveau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern im Grunde viel höher als das jetzige sein müsste. „Es gibt verschiedenartige Versuche, um die Kooperation beider Staaten zu beeinträchtigen, darunter der Versuch, die weiten Grenzgebiete unsicher zu machen. Beide Seiten sollen jedoch die Gelegenheit für die Erweiterung der Beziehungen nicht versäumen“, sagte das iranische Revolutionsoberhaupt weiter. Er äußerte in diesem Zusammenhang seine Hoffnung, dass die großen Wirtschaftsprojekte, vor allem das Gas-Pipeline-Projekt zwischen beiden Ländern in die Tat umgesetzt werden und hob hervor, „dazu braucht man keine Erlaubnis anderer Staaten.“ Er fuhr fort: „Die US-Regierung gehört zu den Regierungen, die eine Annäherung und Kooperationserweiterung zwischen Iran und Pakistan verhindern wollen.“ Der iranische Revolutionsführer wies bei seinem heutigen Treffen außerdem auf die Gefahr der extremistischen Gruppen in Pakistan und in der Region hin und bekräftigte, dass diese Gefahr sich gleichermaßen sowohl gegen Schiiten als auch gegen Sunniten richte und die pakistanische Regierung daher entschieden dagegen vorgehen solle.